CO2-Initiative

Mit der Klimainitiative sollen mittelständische Druck- Medienbetriebe für die CO2-Relevanz der Wertschöpfungskette Print sensibilisiert werden und die Möglichkeit erhalten, sich aktiv für den Klimaschutz zu engagieren. Die Initiative ermöglicht den Betrieben die produktionsbedingten klimaschädlichen Emissionen gegenüber Auftraggebern und Endkunden transparent zu machen und wenn gewünscht auszugleichen. Auf politischer Ebene hat dies bereits zu Lob und Anerkennung geführt. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel begrüßt die Initiative ausdrücklich und empfiehlt sie als Vorbild für andere mittelständische Branchen. Das ein CO2-Nachweis für Druckprodukte auch von Kunden auf entsprechende Nachfrage stoßen wird, scheint gesichert. Viele Unternehmen führen Klimabilanzen, in denen sie auch ihre Drucksachen abbilden möchten. Druckereien, die in der Lage sind, diesen Service anzubieten, haben einen unmittelbaren Wettbewerbsvorteil.

 

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Das Verfahren Die Klimainitiative besteht aus drei Schritten: CO2 ermitteln, CO2 vermeiden, CO2 kompensieren.

Stufe 1:
Zum Aufzeigen, welche Emissionen durch einen Druckauftrag erzeugt wurden, haben die Verbände einen CO2-Rechner entwickelt. Dieser steht den teilnehmenden Betrieben zur eigenen Bilanzierung zur Verfügung. Zugangsvoraussetzung zu dem Rechner ist, neben der Mitgliedschaft im Verband, die Teilnahme an einer Schulung, bei der die komplexen Zusammenhänge der Bilanzierung sowie die einzelnen Rechenparameter erläutert werden.

Stufe2:
Alle Betriebe, die den CO2-Rechner im Rahmen des Klimamodells einsetzen möchten, müssen sich neben der Schulungsmaßnahme auch dazu bereit erklären, ihre Energieeffizienz zeitnah überprüfen zu lassen. Dazu stellen die Verbände bis zum Ende 2008 einen Pool von Beratern bereit, die sich auf die besonderen Belange der Branche spezialisiert haben. Die Erstberatung wird von der KfW mit 80% der Kosten bezuschusst.

Stufe 3:
Unternehmen können selbst oder im Auftrag ihres Kunden den bilanzierten CO2-Wert des Druckauftrages kompensieren, indem sie für die verursachten CO2-Emissionen entsprechende Zertifikate aus Klimaschutzprojekten erwerben. Die Zertifikate können direkt über den CO2-Rechner geordert werden. Druckprodukte für die Zertifikate erworben wurden, dürfen mit dem Zeichen „Print CO2 kompensiert“ ausgewiesen werden.

Wenn Sie sich für die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände interessieren, sprechen Sie uns gerne an! Wir informieren Sie in einem persönlichen Gespräch über Umfang und Möglichkeiten unseres Konzeptes und dessen Umsetzung in Ihrem Betrieb.

 

Aktuell anwendende Mitgliedsbetriebe der CO2-Initiative sind:

Beisner Druck, Buchholz
Dürmeyer Druck und Medien, Hamburg
Druckerei Siemen, Hamburg
Eurodruck, Hamburg
Druckerei Eggers, Heiligenhafen